PG CFK1 und CFK2 (Das Kiefergelenk im Mittelpunkt)

Ob traumatisch oder während der embryologischen Entwicklung, ob als Anpassung oder Stress bedingt … das Kiefergelenk steht häufig im Mittelpunkt unseres Systems.

Pro Jahr erkranken in Deutschland mehrere 100 000 Menschen an den Folgen und Wechselwirkungen einer craniomandibulären Dysfunktion. Die Behandlung erfordert eine interdisziplinäre Herangehensweise.

Die Osteopathie spielt hierbei eine wesentliche Rolle. In Zusammenarbeit mit einer funktionell handelnden Kieferorthopädie lassen sich mit der Osteopathie insbesondere Dysbalancen der Matrix betroffener bindegewebiger Strukturen des Körpers behandeln. Die Physiotherapie unterstützt die Osteopathie bezüglich der Posturologie und myofaszialer Herangehensweisen. Die osteopathische Synchronisation des vegetativen Nervensystems oder des Hormonsystems lässt sich durch die Entspannungstherapie vertiefen. Um nur einige der Kursinhalte als interdisziplinäre Schnittstellen zu benennen.

Die Vermittlung der Inhalte beider Kursteile führt zu einem Verständnis des Kraniofaszialen Konzeptes, der Wahrnehmung von Räumen und funktionellen Zusammenhängen sowie zu einer sorgfältigen Befundung und Behandlung der Gewebe:

  • Grundlagen des Craniofaszialen Konzeptes
  • Occiput, Hirnstamm, Hirnnervenkerne des N. Trigeminus
  • Sacrum und vegetative Zentren
  • Dura mater encephali und spinales, die SSB und die Diaphragmen
  • Aufsteigende und absteigende Ketten
  • Die embryologische Entwicklung des Gesichtsschädels
  • Maxilla, Ethmoid, Palatinum
  • Die embryologische Entwicklung des Kiefergelenkes
  • Mandibula, Temporale
  • N. Trigeminus, V1/V2/V3
  • Spezifische Befundung des Kiefergelenkes nach Dr. Axel Bumann
  • Befundung, Analyse, Synthese


Befundung und Behandlung basieren auf den osteopathischen Grundprinzipien. Nach dem Motto „Find it, fix it and leave it alone“ begeben wir uns auf die Reise durch den Körper, um dessen Weg zu Regeneration und eigener Gesundheit zu begleiten. Die Inhalte beider Kursteile bauen aufeinander auf.

Weitere Beiträge:

PG Leaky Gut und Osteopathie

Die krankhaft erhöhte Permeabilität der Darmschleimhaut wird als Leaky Gut bezeichnet. Sie entsteht aufgrund einer aktiven Lockerung der tight junctions, welche der Abdichtung des Darmepithels dienen und im gesunden Darm eine wirksame Barriere gegen Bakterien und Nahrungsmittelantigene darstellen.

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Angewandte Kinesiologie

Dr. George Goodheart, ein amerikanischer Chiropraktiker, entwickelte Anfang der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts einen neuen therapeutischen Ansatz. Aus seinen Beobachtungen und Untersuchungen entstand die Angewandte Kinesiologie.

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